Bovensmanns Haus des Abschieds wurde feierlich eingeweiht Tag der offenen Tür lockt 400 Besucher an
Nach umfangreichem Umbau des Bestattungshauses Bovensmann wurde das neue Schwerter Haus des Abschieds am vergangenen Samstag eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Zu diesem Anlass wurde am Samstag morgen in der neuen Trauerhalle des Schwerter Unternehmens eine Feierstunde abgehalten. Bürgermeister Heinrich Böckelühr, Pfarrer Klaus Inhetveen vom evangelischen Presbyterium und Bestattermeister Sascha Bovensmann sprachen zu den geladenen Gästen. „Ich freue mich über die Unterstützung seitens der Kirchen und der Stadt, die unser Angebot als Ergänzung zu ihren bestehenden Strukturen begreifen“, stellte Sascha Bovensmann erfreut fest. Ab mittags öffnete dann das Haus des Abschieds beim Tag der offenen Tür für alle Bürger seine Pforten. Hierbei konnte sich die Öffentlichkeit einen Einblick in dem neu gestalteten Bestattungshaus verschaffen. Die neuen Räume und die vielen Infostände lockten etwa 400 Besucher an.
Die heimische Künstlerin Barbara Held bearbeitete ein Kunstobjekt, welches mit der Trauerbegleiterin Heike Wiese entwickelt wurde. Hierbei können bei zukünftigen workshops mit den Hinterbliebenen Möglichkeiten erarbeitet, ihrer Trauer gestalterisch Ausdruck zu verleihen und ein „SeelenHolz“ entstehen zu lassen.
Zu den vollen und halben Stunden wurde auf einer Großleinwand der prämierte Kurzfilm „Die besten Beerdigungen der Welt“ gezeigt. Dieser Film ist nach einem Kinderbuch des schwedischen Astrid-Lindgren-Preisträgers Ulf Nilsson entstanden und die 3sat Kulturzeit meint dazu: „So leicht und so genau wird selten über den Tod erzählt.“ „In einem persönlichen Gespräch mit der Regisseurin konnte ich sie davon überzeugen, dass unser Tag der offenen Tür eine gute Möglichkeit bietet, ihren Film zu zeigen“, freut sich Sascha Bovensmann.
Interessierte Besucher hatten die Möglichkeit sich frühzeitig einen Platz für eine Informationsfahrt zum Krematorium Werl im Oktober zu sichern. Durch die guten Kontakte kann erstmalig eine Führung durch das erst wenige Jahre alte Krematorium angeboten werden „Unser Ziel ist es aufzuklären und mit Vorurteilen aufzuräumen. Den Besucher wird beim Krematoriumsbesuch erklärt und gezeigt wie die Asche in die Urne kommt“, stellt Heinz Otto Bovensmann fest.
In dem eingerichteten Vorsorgebereich erhielten die Besucher kostenlose Broschüren zur neuen Patientenverfügung, zum Betreuungsrecht und zur Bestattungsvorsorge. Viele Besucher informiertn sich auch über aktuelle Bestattungskosten und Absicherungsmöglichkeiten.
Die Erinnerung an einen besonderen Menschen wird durch die Einzigartigkeit eines Fingerabdruckes, gefasst in einem besonderen Schmuckstück, erhalten. Diese persönliche Erinnerungsmöglichkeit wurde ebenfalls vorgestellt.
Das Bestattungshaus Bovensmann überreichte jeder Besucher als Erinnerung an den Eröffnungstag eine Sonnenblume.


